Erstmals seit gut einem Jahr macht Coca-Cola wieder in Nordamerika Boden gut. Der Umsatz mit den Limonaden des Konzerns legte dort im vierten Quartal binnen Jahresfrist um zwei Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar zu, wie der US-Konzern mitteilte.

Das entspricht ungefähr der Hälfte der Gesamterlöse von 10,9 Milliarden Dollar, die um zwei Prozent zurückgingen. Unter dem Strich brach der Gewinn um 55 Prozent auf 770 Millionen Dollar ein. Zu schaffen macht dem weltweit größten Anbieter von kohlesäurehaltigen Erfrischungsgetränken im Auslandsgeschäft der starke Dollar. Wie Rivale Pepsico leidet Coca-Cola zudem auch darunter, dass die Verbraucher verstärkt zu gesünderen Getränken greifen.

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Gesundheits-Trend hält an

Dieser Trend hält Analysten zufolge weiter an. Allerdings seien die Konsumenten derzeit bereit, Geld für teurere Limonaden auszugeben. Weil der Gewinn je Aktie von 44 Cent die Erwartungen des Marktes übertraf und wegen des anziehenden Geschäfts in Nordamerika legte die Coca-Cola-Aktie vorbörslich um mehr als drei Prozent zu.

(reuters/chb)