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Coca-Cola Schweiz verlagert Jobs nach Bulgarien

Coca-Cola: Derzeit noch made in Switzerland.   Keystone

Coca-Cola hat Arbeitsplätze in der Schweiz abgebaut, wie die «Handelszeitung» berichtet. Die Jobs wurden im Zuge des Konzernumbaus nach Bulgarien verlegt.

Von Jorgos Brouzos und Benita Vogel
am 04.06.2014

Coca-Cola HBC hat Arbeitsplätze aus der Schweiz nach Bulgarien verschoben, wie die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe berichtet. Denn die Schweizer Ländergesellschaft ist wie die 27 anderen Firmen der Coca-Cola HBC Gruppe vom Konzernumbau betroffen. «Im Rahmen einer sinnvollen Vereinheitlichung gewisser Prozesse über alle Länder wurden seit 2012 zentrale Servicestellen in Sofia aufgebaut im Bereich Finanzen und HR», sagt Patrick Bossart, Geschäftsleitungsmitglied von Coca-Cola HBC Schweiz.

Dabei seien 10.7 Stellen in den Bereichen Buchhaltung und Personal von Brüttisellen ZH nach Bulgarien verlegt worden. «Die Kürzung erfolgte über natürliche Fluktuation, Entlassungen gab es keine», so Bossart. Zur Zeit bestünden keine Pläne für weitere Stellenverlagerungen nach Bulgarien. Im Gegenzug habe man in der Schweiz neue Stellen geschaffen, betont er. «8,4 im Hauslieferdienst von Valser Service und 17 Stellen durch die Aufstockung des Management Trainee Programm.

Coca-Cola baut ab – oder doch nicht?

Die Schweizer Niederlassung des global tätigen Abfüllbetriebs Coca-Cola HBC sorgte vor wenigen Tagen für Aufsehen. Die lokale Vertretung des global tätigen Abfüllbetriebs für Limonaden sprach vor wenigen Tagen an einem Anlass zum Thema Kartellgesetzrevision  von «Land verlassen» und «900 Arbeits- und Ausbildungsplätzen», die «verloren wären». Alles ein Missverständnis, hiess es danach. «Coca-Cola HBC Schweiz steht voll und ganz zum Produktionsstandort Schweiz», so Bossart. Es bestünden keine Pläne, dies in Zukunft zu ändern.

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