Der Dentalbedarfs-Hersteller Coltene hat im Geschäftsjahr 2013 einen um 1,2 Prozent höheren Umsatz von 160,0 Millionen Franken erzielt, in Lokalwährungen (LW) waren es +1,9 Prozent. Für das begrenzte Wachstum sei einerseits die Aufgabe von unrentablen Produkten und andererseits die Einführung der neuen US-Steuer auf Medizinalgeräte verantwortlich, teilte das Unternehmen mit.

Der EBIT stieg derweil um knapp 12 Prozent auf 19,4 Millionen Franken. Die EBIT-Marge erreichte dabei 12,2 Prozent (VJ 11,0 Prozent), womit das Unternehmen dem mittelfristigen EBIT-Margenziel von 15 Prozent einen Schritt näher gekommen ist. Unter dem Strich resultierte ein um mehr als ein Drittel höherer Reingewinn von 13,2 Millionen Franken.

Erwartungen teils erfüllt

Mit den ausgewiesenen Zahlen wurden die Prognosen der Analysten beim Umsatz nicht ganz erfüllt, Betriebs- und Reingewinn fielen hingegen im Rahmen der Erwartungen aus. Im Mittel (AWP-Konsens) rechneten Analysten mit einem Umsatz von 164,4 Millionen, einem EBIT von 18,9 Millionen und einem Reingewinn von 13,4 Millionen Franken.

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Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 2,20 Franken, nachdem es im Vorjahr 1,80 Franken je Aktie gewesen waren.

Für das laufende Geschäftsjahr 2014 zeigt sich das Management zuversichtlich. Bestätigt wurde neben dem Ziel für die EBIT-Marge auch die Absicht, über dem Marktdurchschnitt zu wachsen.

(awp/dbe/sim)