Der Dentalproduktehersteller Coltene muss im ersten Halbjahr bei stabilen Erträgen einen Gewinnrückgang von 16,0 Prozent hinnehmen. Der Grund sind hauptsächlich Währungsverluste.

Coltene weist für die Monate Januar bis Juni einen Nettogewinn von 6,0 Millionen Franken aus, nach 7,2 Millionen im Vorjahr. Als Ursache für den Rückgang werden in einer Mitteilung vom Freitag ein währungsbedingt belastetes Finanzergebniss sowie höhere Steuern genannt.

Operativ zugelegt

Operativ konnte der Hersteller für Zahnarztzubehör zulegen. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 6,2 Prozent auf 9,6 Millionen Franken. Der Umsatz legte um 3,2 Prozent auf 78,0 Millionen Franken zu. Coltene konnte in allen vier grossen Weltregionen wachsen, am stärksten in Asien. Positiv entwickelten sich auch Südeuropa, Frankreich, die Benelux-Staaten und die Schweiz, während Deutschland sowie der Mittlere Osten Einbussen verzeichneten.

Im ersten Halbjahr sei die weitere digitale Ausrichtung von Coltene im Fokus gestanden, schreibt das Unternehmen. Dank der Automatisierung der Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette solle die Effizienz erhöht werden. Zudem eröffne die digitale Transformation in der Zahnheilkunde neue Behandlungsmöglichkeiten und biete Coltene als relativ kleinem Player neue Chancen am Markt.

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(sda/cfr/gku)