Die Comet-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2014 Umsatz und Reingewinn deutlich gesteigert. Die verrechnungssteuerfreie Dividende wird um 3 auf 11 Franken erhöht, wie die Herstellerin von Röntgenmodulen und Vakuumkondensatoren mitteilte. Die Guidance für 2015 fällt derweil eine Spur weniger optimistisch aus.

Die im Januar genannten provisorischen Umsatzzahlen wurden mit der Vorlage des vollständigen Geschäftsberichts bestätigt. So stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 287,9 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda legte um knapp 11 Prozent auf 39,8 Millionen zu, die entsprechende Marge sank um 0,6 Prozentpunkte auf 13,8 Prozent. Der Reingewinn schliesslich verbesserte sich deutlich auf 26,3 Millionen, nach 16,1 Millionen im Jahr 2013.

Erwartungen erfüllt

Comet hatte einen Gewinn zwischen 25 und 27 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Entsprechend weichen die ausgewiesenen Zahlen wenig von den Schätzungen der Analysten ab. Diese hatten im Durchschnitt einen Ebitda von 39,8 Millionen und einen Reingewinn von 25,6 Millionen Franken veranschlagt.

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Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr fällt dagegen etwas tiefer aus. Comet stellt für 2015 einen Umsatz zwischen 280 und 300 Millionen Franken sowie eine Ebitda-Marge zwischen 13 Prozent bis 15 Prozent in Aussicht. Mit einem Umsatz von 300 Millionen bei einer Ebitda-Marge von 15 Prozent lag die bisherige Guidance am oberen Ende dieser Spannbreite.

Annahme: Euro-Franken-Wechselkurs bei 1:1

Den Prognosen liegt die Annahme einer Euro-Franken-Parität sowie eines Wechselkurses von 90 Rappen pro Dollar zu Grunde. Der Reingewinn 2015 werde nach dem Wegfall eines einmaligen positiven Steuereffekts von 6,1 Millionen Franken im Berichtsjahr 2014 sowie aufgrund einmaliger Währungsumrechnungsverluste von rund 3 Millionen unter Vorjahr liegen.

Am Standort Flamatt will Comet «aufgrund der zurzeit anhaltend hohen Auslastung» an den heutigen Arbeitszeitmodellen festgehalten, heisst es weiter. Man arbeite derzeit gar an einem Projekt zur Erweiterung des Gebäudes in Flamatt. Neben organischem Wachstum würden ergänzend auch Akquisitionen ins Auge gefasst, so Comet weiter.

(awp/ise)