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Säuberung
Commerzbank kündigt Schwarzgeld-Verdächtigen

Commerzbank: Trubel in Luxemburg. Keystone

Die Luxemburg-Abteilung der Commerzbank hat rund 400 Kunden die Konti gekündigt, nachdem sie Aufforderungen der Bank ignorierten.

Veröffentlicht am 01.04.2015

Die Luxemburger Tochter der Commerzbank hat nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung" (SZ), WDR und NDR die mutmasslichen Schwarzgeld-Konten von 400 Kunden zum 30. April gekündigt. Diese Kunden hätten nicht auf wiederholte Aufforderungen der Bank reagiert, Selbstanzeige beim Finanzamt zu stellen, berichtete die SZ laut einem Vorabbericht in ihrer Mittwochausgabe. Die Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.
Steuerfahnder hatten im Februar die Commerzbank wegen Geschäften in Luxemburg ins Visier genommen . Mitarbeiter der Luxemburger Tochter stehen im Verdacht, in grossem Stil Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben. Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt gegen Kunden und Mitarbeiter. Bei bundesweiten Razzien war im Februar auch die Frankfurter Zentral der Commerzbank durchsucht worden.

(reuters/chb)

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