Die Commerzbank ist mit einem Verlust ins neue Jahr gestartet. Das Finanzinstitut machte im ersten Quartal 2013 unter dem Strich einen Verlust von 94 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

In den ersten drei Monaten 2012 hatte die Bank noch 355 Mio. Euro verdient. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres stand allerdings unter dem Strich ein mehr als siebenmal höheres Minus als nun in den ersten drei Monaten.

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Die Geschäfte seien aufgrund der derzeit niedrigen Zinsen schwierig, erklärte die Bank. Grund für den Verlust im ersten Quartal sei aber vor allem der umfangreiche Umbau des Unternehmens, der mit 493 Millionen Euro zu Buche geschlagen habe. Die teilverstaatlichte Commerzbank hatte Ende Januar angekündigt, bis 2016 zwischen 4000 und 6000 Vollzeitstellen abbauen zu wollen.

«Die positiven Früchte hieraus sollten ab dem kommenden Jahr zunehmend sichtbar werden», kündigte Bankchef Martin Blessing an. Die Commerzbank war während der Wirtschafts- und Finanzkrise in starke Bedrängnis geraten. Der staatliche Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) musste die Bank deshalb Anfang 2009 mit 16,4 Milliarden Euro stützen.

(vst/sda)