Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Commerzbank hat zu Jahresbeginn ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Unter dem Strich verdiente das Institut 200 Millionen Euro, wie es in Frankfurt mitteilte. Das war allerdings etwas weniger als von Analysten erwartet. Vor einem Jahr stand an dieser Stelle noch ein Verlust von 98 Millionen Euro. Damals hatten Rückstellungen für den Konzernumbau und den Abbau tausender Stellen das Ergebnis mit fast 500 Millionen Euro belastet.

Das Tagesgeschäft lief allerdings im ersten Quartal schlechter als vor einem Jahr. Der operative Gewinn - das ist das um Sondereffekte wie die Kosten für den Konzernumbau bereinigte Vorsteuerergebnis - sackte um gut 30 Prozent auf 324 Millionen Euro ab. Das lag vor allem an einem deutlich schwächeren Geschäft im Investmentbanking. Zudem stieg der Verlust der konzerneigenen Abbausparte an. Ein Belastungsfaktor blieben die niedrigen Zinsen.

(awp/dbe)