Die Commerzbank kommt beim Abbau von Altlasten voran und hat einen Käufer für ein milliardenschweres Paket von Problemkrediten gefunden. Das Portfolio gewerblicher Immobilienfinanzierungen in Spanien sowie notleidende Kredite in Portugal gehen an ein Konsortium aus JP Morgan und Lone Star, wie das Institut in Frankfurt mitteilte.

In Japan verkauft die Bank einen Bestand von 0,7 Milliarden Euro an einen «auf Asien fokussierten Manager für alternative Investments». Insgesamt gehe es bei beiden Transaktionen um gewerbliche Immobilienkredite in Höhe von 5,1 Milliarden Euro.

«Verkäufe wirken sich positiv aus»

Die Bank erwarte, dass das Ergebnis in ihrer Abbausparte im zweiten Quartal 2014 durch die Verkäufe in Höhe von rund 100 Millionen Euro belastet wird. Zugleich führten die Transaktionen aber zu einem positiven Nettokapitaleffekt von rund 200 Millionen Euro. «In der Summe wirken sich die Verkäufe positiv auf die Kernkapitalposition der Commerzbank aus», teilte der Dax-Konzern mit. Die Aktien legten in einem schwächeren Markt zu.

(awp/dbe)