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Commerzbank von Schweizer Börse gebüsst

Commerzbank in Frankfurt: Die zweitgrösste deutsche Bank befindet sich derzeit im Umbau. (Bild: Keystone)

Weil die Meldung von Zinsfixierungen auf Strukturierten Produkten vergessen ging, muss der Schweizer Ableger der Commerzbank 20'000 Franken zahlen.

Veröffentlicht am 12.09.2013

Die Aufsichtsbehörde der Börsenbetreiberin SIX hat gegen die Commerzbank wegen der Verletzung von Meldepflichten eine Busse von 20'000 Franken ausgesprochen. Das Institut habe es versäumt, bei zwei sogenannten Floating Reverse Convertibles die Zinsfixierungen fristgerecht mittels einer offiziellen Mitteilung zu melden.

Die Commerzbank habe den Sanktionsbescheid akzeptiert, teilte die SIX Exchange Regulation mit.

Bei solchen Strukturierten Produkten mit variabler Verzinsung wie den genannten Floating Reverse Convertibles wird der Zins jeweils alle drei Monate für die folgende Zinsperiode fixiert. Dabei sei die Zinsfixierung vom Emittenten jeweils zu melden und den Marktteilnehmern mitzuteilen, heisst es von Seiten der SIX Exchange Regulation.

540 Produkte an der Scoach

Das Verfahren stehe in keinem Zusammenhang mit den Zinsen, die sie auf dies Produkte bezahlt habe, hielt die Commerzbank in einer Stellungnahme fest. Diese seien immer bezahlt und auch fristgerecht dem Investor gutgeschrieben worden.

Weiter weist die Commerzbank darauf hin, dass sie insgesamt rund 540 Produkte an der Scoach Schweiz AG ohne Beanstandung kotiere.

(awp/vst/muv)

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