2008 fusionierte die Commerzbank mit der Dresdner Bank - und damals kündigte Firmenchef Martin Blessing den Wegfall von 9000 Stellen an. Um diese Prognose wahr werden zu lassen, fehlt derzeit noch der Abbau von 500 Stellen.

Darüberhinaus droht schon die nächste Sparrunde. «Wir rechnen Anfang 2013 fest mit einem weiteren Abbauprogramm», wird der Betriebsrat in einem Bericht der deutschen «WirschaftsWoche» zitiert.  Auch im Umfeld des Aufsichtsrats gelte eine weitere gross angelegte Stellenstreichung als «zwangsläufige Folge der Geschäftsentwicklung und der Einstellung der Finanzierung von Schiffen und Gewerbeimmobilien», so der Artikel.

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Auch die Frankfurter Zentrale dürfte von einem Streichprogramm in grösserem Umfang betroffen sein.

Über konkrete Pläne wurde noch nicht informiert. Die Commerzbank wollte sich gegenüber der «WirtschaftsWoche» zu «laufenden Überlegungen infolge der Grundsatzentscheidung von Ende Juni» bis zum Herbst nicht äussern.

(vst)

 

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