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Umbau
Computer-Riese HP streicht bis zu 4000 Jobs

HP-Angestellte in Deutschland: Vom Abbau sind alle Einheiten betroffen. Keystone

Der Computer-Gigant HP setzt das Messer bei der Belegschaft an. Fast zehn Prozent der Angestellten müssen den Hardware-Hersteller verlassen. Tausende sind betroffen.

Veröffentlicht am 14.10.2016

Der Hardware-Hersteller HP Inc reagiert mit einem weiteren Stellenabbau auf die Flaute im Geschäft mit Computern und Druckern. Quer durch die Belegschaft sollen 3000 bis 4000 Jobs gestrichen werden. Das sind fast 10 Prozent der Belegschaft.

Der Stellenabbau soll in den nächsten drei Jahren stattfinden, wie Vorstandschef Dion Weisler am Donnerstag bei einer Analystenkonferenz in New York ankündigte. «Unsere Kernmärkte stehen vor Herausforderungen und das makroökonomische Umfeld ist im Fluss», fügte er an.

Aktie fällt

Weisler gab ausserdem eine Erhöhung der Dividende um sieben Prozent und eine Aufstockung des Aktien-Rückkaufprogramms um drei Milliarden Dollar bekannt. Die HP-Aktie fiel dennoch nachbörslich zunächst um gut zwei Prozent.

HP Inc führt seit der Aufspaltung des IT-Schwergewichts Hewlett Packard vor einem Jahr das Hardware-Geschäft des Silicon-Valley-Urgesteins weiter. Die IT-Dienstleistungssparte wurde in die neue Gesellschaft Hewlett Packard Enterprise (HPE) abgetrennt.

(sda/ise)

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