Die Krankenkasse Concordia hat das Geschäftsjahr 2012 erneut mit einem Gewinn abgeschlossen. Der Gewinn betrug im 2012 73,3 Millionen Franken nach 97,1 Millionen im Vorjahr. Das positive Ergebnis sei in erster Linie auf den Bereich Zusatzversicherungen sowie auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten zurückzuführen, teilt Concordia mit.

Aufgrund dieses Abschneidens kämen die Versicherten des nicht gewinnorientierten Vereins in den Genuss von Prämiensenkungen, heisst es. Die Kasse will für 2014 Prämien bei den Spitalzusatzversicherungen im Umfang von 40 Millionen Franken senken.

Die neue Spitalfinanzierung habe im 2012 in der Grundversicherung zu einer Kostensteigerung von insgesamt 5,8 Prozent geführt. Gleichzeitig sanken die Kosten bei den Spitalzusatzversicherungen. Durch Rechnungskontrolle und Leistungsmanagement habe Concordia im 2012 insgesamt 238 Millionen Franken eingespart. Die Verwaltungskosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung waren mit 5 Prozent weiterhin stabil, so die Meldung.

Die Concordia erhöhte im Berichtsjahr ihren gesamten Versichertenbestand gemäss Mitteilung um netto 12'000 neue Kunden auf 748'000 Versicherte. Gut drei Viertel der Versicherten seien dabei in einem Managed Care-Modell versichert.

(tke/tno/awp/sda)