Die Schweizer Constantin Film errang vor Gericht einen weiteren Sieg gegen den Internetdienst Rapidshare. Die Produktionsfirma gehört zum Medienimperium des Baslers Bernhard Burgener und seiner Highlight-Gruppe.

Das Oberlandesgericht München wies die Berufung des One-Click-Hosters Rapidshare in drei Verfahren ab. Constantin beklagte die Verbreitung illegaler Filmkopien, etwa «Francesco und der Papst», «Vorstadtkrokodile 3» oder «Der Freischütz», berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Rapidshare ist ein Dienst, wie die umstrittene Firma Megaupload. Den Internetnutzern stellt Rapidshare Server zum Speichern von Dateien zur Verfügung. Die Nutzer erhalten dazu einen Link, den sie dann auch verbreiten können. Auf Linklisten im Internet werden so massenhaft illegale Kopien von Filmen für ein breiteres Publikum zugänglich.

Constantin klagte auf Unterlassung, Rapidshare legte Widerspruch dagegen ein. Dieser wurde nun auch in zweiter Instanz zurückgewiesen.

Die Firma Rapidshare wurde vom Deutschen Christian Alexander Schmid ins Leben gerufen. Er zog in die Schweiz und nahm die Firma mit nach Zug.

Anzeige