Der Dax-Konzern Continental darf den amerikanischen Kautschuk- und Kunststoffspezialisten Veyance nur unter Auflagen übernehmen.

Die US-Wettbewerbshüter bestehen laut einer Mitteilung vom Donnerstag auf der Veräusserung der Luftfedersparte von Veyance, damit die Fusion nicht zu einer marktbeherrschenden Stellung in Nordamerika führt. Das Hamburger Wirtschaftsmagazin «Bilanz» hatte im November bereits entsprechend berichtet.

Veyance bleibt gute Ergänzung

Für den Autozulieferer und Reifenhersteller aus Hannover dürfte die Einschränkung der Kartellwächter aber gut zu verschmerzen sein, das abzugebende Geschäftsfeld steuert dem Magazinbericht zufolge nur vier Prozent zum Veyance-Umsatz bei.

Continental wollte den 1,4 Milliarden Euro schweren Zukauf eigentlich im Dezember abschliessen. Veyance ergänzt die Sparte Conti-Tech, die etwa Förderbänder, Industrieschläuche, Antriebsriemen und Luftfedern baut.

(awp/gku)

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