«TRENDTAGE CONVENIENCE». Die Teilnehmer diskutierten über innovative Convenience-Formate, neue Geschäftsfelder und Produktetrends aus dem In- und Ausland; dieses Jahr taten sie es zum ersten Mal zeitgleich zur «Igeho» in Basel, der internationalen Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum, die vom 17. bis 21. November in Basel stattfand.Der Trend zu Convenience gehört zu den bedeutendsten Markttrends innerhalb der Lebensmittelindustrie und des Handels. Aufgefallen ist während der beiden Tage besonders, dass kein Konsumtrend vor der Convenience-Fläche Halt macht – von gesunder und nachhaltiger Ernährung, Slow Cooking und Premium-Genuss bis hin zur Convenience-Hilfe für Selberkocher, wie Professor Thomas Rudolph von der Universität St.Gallen mit seinen aktuellen Studien unterstrich.Philipp Wyss, Mitglied der Direktion von Coop, der für die bekannteste Frisch-Convenience-Marke der Schweiz, Coop-Betty Bossi, verantwortlich ist, wies auf eine wichtige neue Zielgruppe für die Convenience-Industrie hin – «Lohas» (Lifestyle of Health and Sustainability) –, die in Europa, Japan und den USA schon rund 30% der Bevölkerung ausmache.Einer der Höhepunkte der Konferenz war das Referat von Cathrine Stange, Director of Marketing von Reitan Servicehandel/7-Eleven in Oslo, die unter anderem auch Interesse am deutschsprachigen Markt für eine Expansion von 7-Eleven bekundete.Armin Bieri, Geschäftsführer von Hiestand Schweiz, wies auf die Bedeutung hin, den Kunden für jede Tageszeit eine Produktlösung bieten zu können und auch nachmittags und abends noch ultrafrische und warme Produkte anzubieten.Auch in der Gemeinschaftsverpflegung ist Convenience Food für ein flexibles Angebotsmanagement notwendig. So erklärte Matthias Draeger, COO, SV Schweiz, stellvertretend für die Branche: «Im Catering-Business kann man sich einen Koch, den man nicht sieht, nicht mehr leisten.»

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