Die Zürcher Industrieholding Conzzeta hat im ersten Halbjahr 2013 den Nettoumsatz um 1,7 Prozent auf 537,7 Millionen Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis betrug 27 Millionen Franken und lag deutlich über demjenigen in der entsprechenden Vorjahresperiode. Damals hatten aber Sondereffekte von 18,9 Millionen Franken die Zahlen negativ beeinflusst.

Der Reingewinn des Zürcher Konzerns, zu dem neben Maschinen- und Anlagenbauern auch die Sportartikelfirma Mammut gehört, ist gegenüber dem Vorjahr um 67,4 Prozent höher ausgefallen.

Unter dem Strich blieben Conzzeta 21,6 Millionen Franken, wobei 2,9 Millionen Franken aus dem Verkauf eines Grundstücks der Immobilieneinheit Plazza kamen, wie es hiess.

Insgesamt sei die erste Hälfte des Jahres 2013 für die Geschäftsbereiche recht uneinheitlich verlaufen, schrieb der Konzern. Während das erste Quartal allgemein eher schwach ausgefallen sei, hätten die Umsätze im zweiten Quartal angezogen.

Spürbare Krise in Eurozone

Die drei Divisionen im Maschinen- und Anlagenbau verharrten insgesamt auf dem Vorjahresniveau, was auf die konjunkturellen Umstände zurückgeführt wird. So befänden sich einige Länder in der Eurozone, dem wichtigsten Markt von Conzzeta, in einer Rezession.

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Auch in China bestünden Sorgen, ob die Wirtschaft wie bisher weiterwachse. So sei die Investitionsbereitschaft der Kunden von Zurückhaltung geprägt.

Dagegen seien die konsumnahen Bereiche «teils erfreulich» gewachsen, wobei hier Conzzeta den Sportartikelbereich Mammut hervorhebt. Das Wachstum dieser Bereiche hat indes vorwiegend in Asien stattgefunden.

Keine rosigen Aussichten

Im Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres heisst es, dass Europa weiter unter der Schuldenkrise leide und einzelne Länder, vor allem in Südeuropa, in einer Rezession stecken würden. Eine Rückkehr des Geschäfts auf frühere Niveaus sei dort nicht in Sicht. Gleichzeitig würden die Unsicherheiten in China bestehen bleiben.

Insgesamt kommt Conzzeta aufgrund der Marktumstände zum Schluss, dass im zweiten Semester ein Geschäftsverlauf wie im Vorjahr zu erwarten sei.

(chb/sda)