Der Mischkonzern Conzzeta, zu dem auch die Sportartikelmarke Mammut gehört, hat 2016 Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz stieg um 6,4 Prozent auf 1,21 Milliarden Franken. Der Konzerngewinn legte um 7,7 Prozent auf 63,9 Millionen Franken zu.

Nach einem zurückhaltenden ersten Halbjahr hätten Umsatz und Gewinn im zweiten Halbjahr deutlich zugelegt, teilte der Konzern am Dienstag mit. Die Vorjahreswerte waren zudem noch positiv beeinflusst von Beiträgen aus dem abgespaltenen Immobilienbereich Plazza. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg um 4,4 Prozent auf 84,4 Millionen Franken. Hier sind laut Mitteilung Kosten für die bestehenden Wachstums- und Effizienzmassnahmen sowie Restrukturierungskosten von insgesamt 7,9 Millionen Franken enthalten.

Zwei Problemsparten

Conzzeta hat nach eigenen Angaben 2016 die Internationalisierung vorangetrieben. Mit der Übernahme der chinesischen DNE Laser und weiteren Massnahmen wuchs der Konzern dabei in der Region Asien überproportional.

Zwei der vier Sparten zeigten 2016 ein Umsatzplus. Das Segment Blechbearbeitung liegt 14 Prozent über Vorjahr. Ein Plus von 8 Prozent gab es bei der Chemietochter. Ein Minus resultiert im Segment Glasbearbeitung und bei Mammut. Die Sportartikeltochter erzielte einen Nettoumsatz von 233 Millionen Franken – 1 Prozent unter Vorjahr. Zu Umsatzeinbussen sei es vor allem in den anteil­mässig bedeutenden europäischen Stammmärkten Schweiz, Deutschland und Österreich gekommen, heisst es in der Mitteilung.

Verhaltener Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2017 beurteilt das Management das bestehende operative Umfeld aufgrund der verschiedenen politischen und makroökonomischen Unsicherheiten als tendenziell schwankungsanfällig und regional weiterhin uneinheitlich. Dennoch geht das Unternehmen von einem organischen Umsatzwachstum sowie von einer leicht verbesserten Ebit-Marge aus.

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Conzzeta wird seit Anfang 2016 von Michael Willome geführt. Er kam vom Spezialchemiekonzern Clariant. Dort stand er der Sparte Industrial & Consumer Specialities vor.

(sda/ise/me)