Im Resultat 2012 der Zürcher Industrieholding Conzzeta hat die Schuldenkrise in Europa ihre Spuren hinterlassen. Der auf dem Kontinent erzielte Umsatz sank. In Nordamerika und Asien allerdings vermochte Conzzeta zu wachsen.

Alles in allem resultierte ein Umsatzwachstum um 3 Prozent auf 1,162 Milliarden Franken. Von den Betrieben unter dem Conzzeta-Dach gewannen die Sportbekleidungssparte Mammut und das Blechbearbeitungsgeschäft (Bystronic) am meisten Umsatz dazu. Ein Plus wurde auch beim Geschäft mit Schaumstoffen (FoamPartner) und grafischen Beschichtungen (SchmidRhyner) verzeichnet.

Bei der Glasbearbeitungssparte (Bystronic Glass) und bei den Automationssystemen (Ixmation) musste Conzzeta dagegen Umsatzeinbussen hinnehmen. Der konzernweite Betriebsgewinn (Ebit) fiel mit 55,3 Milliarden Franken 10,6 Prozent tiefer aus als 2011. Allerdings hat eine einmalige Zuweisung an die Pensionskasse den Betriebsgewinn (Ebit) gedrückt. Ohne diese hätte Conzzeta operativ besser abgeschlossen.

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Unveränderte Dividende

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 46,3 Millionen Franken übrig, was im Vergleich zu 2011 einem Minus von 11 Prozent entspricht. Nachdem im Vorjahr den Aktionären anlässlich des Firmenjubiläums eine Sonderdividende ausgeschüttet wurde, beantragt der Verwaltungsrat nun wieder die Ausschüttung einer Dividende in der bisherigen Grössenordnung.

(tke/aho/sda)