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Coop senkt Preise für italienische Zeitschriften

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Zeitschriften aus dem Euro-Raum sind teuer: Coop kämpft um Preissenkungen. KeystoneQuelle: Keystone

Erfolg für Detailhändler Coop: Im Kampf um die Weitergabe von Währungsgewinnen konnte eine Einigung mit Johnsons International News Italia erzielt werden. Andere Verlage sträuben sich weiter.

Veröffentlicht am 19.03.2015

Coop kann einen ersten Erfolg im Kampf mit Verlagen um die Weitergabe von Währungsvorteilen vermelden. Der Verlag Johnsons International News Italia gewährt dem Detailhändler tiefere Preise auf 89 italienische Zeitschriften, wie Coop am Donnerstag mitteilte.

Die Preisnachlässe bewegen sich dabei zwischen 10 und 16 Prozent, wie der «Blick» bereits am Donnerstagmorgen meldete.

Coop hat Mitte März 13 Zeitschriften aus Euro-Ländern aus dem Verkauf genommen, weil die Verlage die Währungsgewinne nicht weitergeben wollten, die sie aufgrund der Frankenaufwertung erzielen.

Spiegel-Verlag beklagt Diskrimierung

Bis jetzt habe sich jedoch einzig Johnsons kooperativ gezeigt, heisst es in der Mitteilung. Noch keine Preissenkung dagegen gebe es zurzeit bei den französischen und den deutschen Zeitschriften.

Am Mittwoch haben sich deutschen Verlage in dieser Sache zu Wort gemeldet. Sie bezeichneten die Massnahmen des Schweizer Detailhandelsunternehmen als willkürlich. Coop verstosse mit der Entfernung von Zeitschriftentiteln aus dem Sortiment in diskriminierender Weise gegen bestehende Verträge, liess sich zum Beispiel der Spiegel-Verlag verlauten.

(sda/gku)
 

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