Die Cornèr-Bank-Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2013 einen Rückgang des Bruttogewinns um 8,3 Prozent auf 46,6 Millionen Franken. Das Ergebnis wird vom Management als «zufriedenstellend und im Rahmen der Erwartungen» bezeichnet. Spezielle Rückstellungen für Risiken und/oder Verluste seien nicht erfolgt.

Gesamterträgen von 173,4 Millionen (+2,4 Prozent) standen dabei betriebliche Aufwendungen von 126,9 Millionen (+7,0 Prozent) gegenüber. Die Bank investiere weiterhin stark in die Mitarbeiter, Technologie und im Hinblick auf eine zukünftige Expansion, wird der Anstieg der Betriebsaufwendungen erklärt.

Bilanzsumme wächst

Die Erträge aus dem Zinsengeschäft lagen in der Berichtsperiode mit 60,8 Millionen Franken minim über dem Vorjahr (60,2 Millionen). Demgegenüber legte das Gebühren- und Kommissionsgeschäft deutlicher zu auf 84,4 Millionen von 78,3 Millionen. Auch der Handelserfolg verbesserte sich markanter auf 32,4 Millionen von 30,6 Millionen.

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Die Kundenausleihungen werden per Stichtag mit 1,80 Milliarden Franken beziffert, nach 1,74 Milliarden Ende 2012. Davon entfielen 910,6 Millionen auf Hypothekarausleihungen, nach 863,5 Millionen Ende des Vorjahres. Die Kundeneinlagen erreichten 3,91 Milliarden Franken, nach 3,72 Milliarden Ende 2012. Die Bilanzsumme wuchs um knapp eine halbe Milliarde auf 5,90 Milliarden.

(awp/se)