Cosmo Pharmaceuticals weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Nettogewinn von 68,7 Millionen Euro aus und bezahlt erstmals eine Dividende, die 1,00 Euro je Aktie beträgt. Damit werden in einer Mitteilung vom Donnerstag bereits anlässlich des Forschungs- und Entwicklungstages des Unternehmens Ende Januar gemachte Angaben bestätigt. Im Vorjahr betrug der Nettogewinn noch 19,3 Millionen.

Zur Vervielfachung des Nettogewinnes hat bekanntlich der Gewinn aus dem Verkauf von Santarus-Aktien geführt, der sich im Berichtsjahr auf 58,2 Millionen Euro belief. Auch weitere definitiven Zahlen weichen kaum von den provisorischen Werten ab: Der operative Umsatz wird mit 56,4 Millionen und der Gewinn vor Steuern mit 71,7 Millionen Euro ausgewiesen.

Zunahme der Barmittel

Die Barmittel und Ähnliches nahmen um 19,0 Millionen auf 46,3 Millionen Euro zu; liquide Finanzaktiva werden mit 121,8 Millionen ausgewiesen, nachdem diese Position im Vorjahr noch entfiel. Die eigenen Mittel stiegen insgesamt auf 220,1 Millionen von 124,4 Millionen.

Zum Ausblick auf das laufende Jahr heisst es, dass trotz einiger zeitlichen Unsicherheiten ein Wachstum des operativen Umsatzes auf rund 100 Millionen Euro sowie ein «starkes» Wachstum des operativen Gewinnes und Nettogewinnes erwartet würden. Damit fällt der Ausblick in der Mitteilung vager aus als die anlässlich der im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungstages Ende Januar gemachte Prognose.

Die Santarus-Aktien stammen aus einer früheren Transaktion. Cosmo hatte im Rahmen eines Lizenzvertrages mit Santarus für Budesonide und Rifamycin in den USA von Ende 2008 insgesamt 7,89 Millionen Santarus-Aktien im Wert von 19 Millionen Dolar erhalten. In zwei Transaktionen waren die Titel veräussert worden, woraus Cosmo netto 185 Millionen zuflossen.

(awp/vst/tke)

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