Bei der CPH Chemie + Papier Holding ist im vergangenen Geschäftsjahr der Nettoumsatz 2012 um 6,2 Prozent auf 488,7 Millionen Franken gesunken. Grund dafür ist der Verkauf des Bereichs Feinchemie.

Um den Feinchemie-Verkauf bereinigt konnte das Unternehmen seinen Nettoumsatz hingegen um 1,2 Prozent leicht steigern, wie das Unternehmen bekanntgab.

CPH sei es gelungen, «in allen Geschäftsbereichen die Marktanteile mengenmässig auszubauen, das operative Ergebnis bleibt aber negativ», schreibt die Unternehmensführung in einem Brief an die Aktionäre.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr erwartet die CPH in den fortgeführten Geschäften ein Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe. 2011 erlitt das Chemieunternehmen einen Betriebsverlust von 20 Millionen Franken.

Das Nettoergebnis 2012 wird zwischen 6,5 Millionen und 7,5 Millionen Franken erwartet. Grund dafür sind Einmaleffekte wie etwa der Verkauf von Landreserven. 2011 verzeichnete das Unternehmen einen Reinverlust von 18 Millionen Franken.

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Der Ausblick ist wenig rosig: Auch 2013 blieben die Rahmenbedingungen anspruchsvoll, hiess es seitens der CPH. Im Papiermarkt sei keine Entspannung in Sicht, so dass keine zuverlässige Prognose für den Geschäftsverlauf 2013 gestellt werden könne.

Detailliertere Informationen zum Geschäftsjahr 2012 werden am 22. März 2013 bekannt gegeben.

(chb/aho/sda)