Die Probleme bei der portugiesischen Skandalbank Banco Espirito Santo (BES) haben die Crédit Agricole im zweiten Quartal fast in die roten Zahlen gedrückt. Der Gewinn sei um 98 Prozent auf 17 Millionen Euro gefallen, teilte die französische Grossbank am Dienstag in Paris mit. Dabei drückte die 15-prozentige Beteiligung an der BES mit 708 Millionen Euro auf das Ergebnis.

Die Crédit Agricole schrieb den Wert der BES-Aktien dabei komplett ab – zudem belastete der Milliardenverlust bei der portugiesischen Bank das Ergebnis an sich. Die BES hatte im ersten Halbjahr wegen einer Reihe hausgemachter Probleme einen Verlust von 3,6 Milliarden Euro verbucht und musste am Wochenende deswegen vom Staat aufgefangen werden.

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(awp/me/vst)