Die Credit Suisse hat den früheren Fondsmanager der Stanford Universität, John Powers, eingestellt. Dieser soll der Grossbank bei der Rückkehr zum Geschäft mit dem Kauf von Minderheitsbeteiligungen in Hedgefonds-Unternehmen helfen. Ein CS-Sprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht des «Wall Street Journal» gegenüber AWP.

Powers war als CEO der Stanford Management Company bis Mai 2015 verantwortlich für Kapital- und Treuhandvermögen sowie Fonds der Universität im Wert von 25 Milliarden Dollar. Im Juli stiess er als Leiter zur Einheit der Schweizer Bank, welche von aussen Mittel für Hedgefonds-Beteiligungen akquirieren soll.

Co-Chef kommt von Blackstone zur Credit Suisse

Die Bank hatte sich dem Medienbericht zufolge 2012 aus dem Geschäft zurückgezogen. Damals stellte sie demnach «Asset Management Finance» ein, wo eigene Mittel in Hedgefonds investiert wurden.

Co-Head der neuen Unternehmung wird zudem Anthony Maniscalco, der erwartungsgemäss im vierten Quartal von Blackstone zur Credit Suisse kommen soll.

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(awp/dbe/ama)