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Credit Suisse bleibt in New York unter Anklage

Credit Suisse: Argumentierte mit Verjährungsfrist. Keystone

Die Credit Suisse muss sich anscheinend weiter mit einer Klage im Zusammenhang mit US-Hypotheken herumschlagen. Ein Gericht wies die Anfechtung der Bank laut einem Bericht ab.

Veröffentlicht am 14.12.2016

Eine Klage gegen die Credit Suisse im Zusammenhang mit US-Hypotheken bleibt laut einem Medienbericht weiterhin bestehen. Ein Berufungsgericht habe eine Anfechtung abgewiesen, schreibt Bloomberg.

Konkret handelt es sich bei dem Fall um eine im Jahr 2012 eingereichte Klage des New Yorker Staatsanwalts Eric Schneiderman, der die Grossbank des betrügerischen Verkaufs von hypothekarbesicherten Wertpapieren vor der Finanzkrise 2008 beschuldigt. Es soll um Wertpapierverluste von über 10 Milliarden Dollar gehen.

Risiken falsch dargestellt

Die Credit Suisse habe die Risiken dieser Wertpapiere falsch dargestellt, lautet der Vorwurf. Die Bank wiederum argumentiert beim Antrag um Abweisung der Klage damit, dass für solche Klagen eine dreijährige Verjährungsfrist gelte, die bereits abgelaufen sei.

Die Argumente wurden nun erneut zurückgewiesen, schreibt Bloomberg weiter. Schneidermann habe ein Fehlverhalten bei der Bank darlegen können, und die Anschuldigungen würden innerhalb der sechsjährigen Verjährungsfrist liegen, zitiert die Nachrichtenagentur das Gericht.

Schon 2014 Abweisung verweigert

Lediglich zwei der fünf Richter seien anderer Meinung gewesen. Bereits im Dezember 2014 hatte der New York State Supreme Court eine beantrage Abweisung der Klage verweigert.

Die Credit Suisse kommentiert den Medienbericht sowie das Urteil nicht, wie ein Sprecher zu AWP sagte.

(awp/tno/chb)

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