Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman bereitet einem Fernsehbericht zufolge im Zusammenhang mit alternativen Handelsplattformen eine Zivilklage gegen die Credit Suisse vor. Das Verfahren gegen die zweitgrösste Schweizer Bank könnte in den kommenden Wochen angekündigt werden, berichtete der Wirtschaftssender Fox Business Network am Montag. Die Behörde und Credit Suisse lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Behörden haben die im Fachjargon Dark Pools genannten Handelsplätze wegen ihrer mangelnden Transparanz seit einiger Zeit im Visier, sie haben von zahlreichen Grossbanken Informationen angefordert. Käufer und Verkäufer müssen dort ihre Orders nicht publik machen, bevor sie sich auf ein Geschäft verständigt haben.

Unbemerkt grosse Deals abschliessen 

Genutzt werden die Plattformen vor allem von institutionellen Investoren, die grosse Aktienpakete unbemerkt kaufen oder verkaufen und so bessere Preise erzielen wollen. Die britische Barclays hat Schneiderman im Vorjahr wegen deren Dark Pool verklagt. Die Schweizer UBS legte im Januar ein Verfahren mit der Zahlung von gut 14 Millionen Dollar bei.

(reuters/moh)