Die US-Behörden ermitteln auch gegen die Schweizer Grossbank Credit Suisse wegen sogenannter Dark Pools und möglicher Marktmanipulationen.

Die Bank gehöre zu den mehr als 30 Beschuldigten in einer Sammelklage in New York, in der den Unternehmen vorgeworfen wird, im Zusammenhang mit Hochfrequenz-Handel gegen US-Recht verstossen zu haben, hiess es im Quartalsbericht der Bank. Man habe Anfragen von Behörden zu alternativen Handelssystemen erhalten und arbeite mit ihnen zusammen, heisst es im Bericht weiter.

Vermehrt im Visier der Behörden

Ausserbörsliche Handelsplattformen befinden sich derzeit vermehrt im Visier der Aufsichtsbehörden. Credit Suisse ist eine der weltweit grössten Betreiber solcher sogenannten Dark Pools. Auch die UBS hat diese Woche offengelegt, von den US-Behörden bezüglich solcher Plattformen angegangen worden zu sein.

(sda/dbe/vst)