Credit Suisse hat einem Medienbericht zufolge bei der Finanzierung der in Schieflage geratenen portugiesischen Bank Espirito Santo (BES) eine Rolle gespielt. Die Schweizer Grossbank habe geholfen, Anteile an BES-Anlage-Vehikeln in Milliardenhöhe an Kleinkunden der BES zu verkaufen, berichtete die Zeitung «Wall Street Journal» auf ihrer Internetseite. Den Kunden sei dabei nicht bewusst gewesen, dass die Wertpapiere BES-Schulden enthielten, hiess es in dem Bericht, der sich auf Firmendokumente und Insider berief.

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Credit Suisse wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

Hilfe vom Staat

Die BES war in den Zusammenbruch des Firmenimperiums der Gründerfamilie Espirito Santo hineingezogen worden. Der Staat greift dem Institut mit fast fünf Milliarden Euro unter die Arme.

(reuters/dbe/vst)