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Credit Suisse: Gutes Ergebnis zu Dougans Abschied

Brady Dougan: Die Credit Suisse erwirtschaftete im ersten Quartal deutlich mehr Reingewinn. Keystone

Konzernchef Brady Dougan verabschiedet sich mit einem guten Ergebnis von der Grossbank: Der Reingewinn der Credit Suisse legte im ersten Quartal um 23 Prozent auf deutlich über 1 Milliarde Franken zu.

Veröffentlicht am 21.04.2015

Konzernchef Brady Dougan verabschiedet sich mit einem guten Ergebnis von der Credit Suisse. Die Schweizer Grossbank schaffte im ersten Quartal 2015 einen Gewinnanstieg von 23 Prozent auf 1,05 Milliarden Franken, wie das Institut am Dienstag mitteilte. Analysten hatten durchschnittlich 1,03 Milliarden Franken geschätzt.

Trotz erheblicher Reduktion der Risiken wies das Investmentbanking eine Rendite von 19 Prozent auf dem regulatorischen Kapital aus. Der überbewertete Franken und die tiefen Zinsen wirkten sich zudem nur begrenzt auf die Ergebnisse der CS aus. Am Vorabend hatte die CS-Aktie in Erwartung befriedigender Resultate 0,8 Prozent an Wert gewonnen.

Investmentbanking erfolgreich

Wie bereits die US-Konkurrenten profitierte das Geldhaus von der Belebung im Aktien- und Anleihengeschäft und steigerte den Vorsteuergewinn im Investmentbanking im Vergleich zum bereits guten Vorjahreswert um 14 Prozent auf 945 Millionen Franken.

Der langjährige CS-Chef Brady Dougan legt am Dienstag zum letzten Mal die Zahlen des Finanzkonzerns vor. Im Juni verlässt er die Bank. Über die Zahlen für das zweite Quartal wird im Juli bereits der «Neue» Tidjane Thiam berichten. Konkrete Aussagen zu seiner Strategie war Thiam bisher schuldig geblieben.

Kapitalziele im Visier

Die gute Geschäftsentwicklung habe sich im zweiten Quartal fortgesetzt, liess sich Dougan in der Mitteilung zitieren. Verbessert hätten sich auch die Ergebnisse im Emissions- und Beratungsgeschäft. Die CS halte an ihren Kapital- und Leverage-Zielen fest und wolle weitere Fortschritte erzielen bei der Umsetzung der strategischen Initiativen.

(reuers/sda/moh)

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