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Aufbruch
Credit Suisse investiert in digitale Währung

Credit Suisse: Projekt digitale Währung. Keystone

Die Credit Suisse will mitwirken, eine digitale Währung zu entwickeln. Der Anstoss kommt von der UBS und Clearmatics. Das Krypto-Geld soll Transaktionen zwischen Finanzhäusern vereinfachen.

Veröffentlicht am 01.09.2017

Die Credit Suisse macht bei der neuen Cyber-Währung Utility Settlement Coin («USC») mit. Die Schweizer Grossbank hat entschieden, sich dem Konsortium des Projekts mit elf Finanzinstituten und der Softwarefirma Clearmatics anzuschliessen.

Die auf der Verschlüsselungstechnologie Blockchain basierende Währung soll Transaktionen zwischen Finanzhäusern vereinfachen und günstiger machen. Für die Transaktionen soll Bargeld bei der Zentralbank hinterlegt werden. Das Projekt war 2015 gemeinsam von der UBS und Clearmatics gestartet worden. Ursprünglich war geplant, dass die Währung nach dem Segen der Aufseher ab 2018 auf den Markt kommt.

Handel straffen und Risiken reduzieren

Wie die Credit Suisse in der Nacht auf Freitag mitteilte, könne das USC-Projekt als Lernerfahrung und als Sprungbrett für eine durch die Zentralbank gestützte Digitalwährung dienen. Die neue Währung habe das Potenzial, den Handel zu straffen und Risiken zu reduzieren.

Die Credit Suisse habe die Entwicklung von USC für über 18 Monate verfolgt, schreibt die Bank. Mit dem Beitritt will die Bank dem Projekt weiteren Schwung verleihen.

(sda/me/mbü)

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