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Credit Suisse ist Rohstoffhandel los

Schweizer Goldbarren: Die Credit Suisse hat den Rohstoffhandel an Citigroup verkauft. Keystone

Die Schweizer Grossbank hat ihre Rohstoffsparte an die Citigroup verkauft. Der abgegebene Bereich gehörte nicht zum Kerngeschäft. Das Geschäft mit Rohstoffprodukten für Investoren ist nicht betroffen.

Veröffentlicht am 08.01.2015

Die Credit Suisse hat ihre nicht mehr zum Kerngeschäft gehöhrende Rohstoff-Handelssparte an die Citigroup verkauft. Bereits vor Weihnachten berichtete dies die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Kreise. Es sei nun offiziell, schreibt das Finanznewsportal Finews mit Verweis auf eine Meldung der US-Börse Nasdaq auf deren Webseite vom späten Mittwochabend.

Zu den veräusserten Bereich gehören der Basis- und Edelmetallhandel, Kohle, Eisenerz, Rohöl, Raffinerieprodukte und der europäische Gashandel. Die Grossbank hatte die Abwicklung mit der Präsentation der Halbjahreszahlen im Sommer angekündigt.

Fokus auf ertragreichere Geschäfte

Der ohnehin relativ kleine Bereich innerhalb des Makrogeschäfts verzeichne weiter abnehmende Geschäftstätigkeit, deshalb sollen die freiwerdenden Ressourcen in ertragreichere Geschäfte gesteckt werden, hiess es damals. Am Geschäft mit Rohstoffprodukten für Investoren will die Credit Suisse allerdings festhalten.

Der US-Bankkonzern Citigroup habe im Sommer und Herbst bereits die Handelsbücher Metall, Öl und Strom von der Deutschen Bank erworben, heisst es bei Finews weiter.

(awp/gku)

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