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Vermögensverwaltung
Credit Suisse: Massnahmen greifen gegen Frankenstärke

Credit Suisse am Paradeplatz in Zürich: Kampf gegen Frankenstärke. Keystone

Die Grossbank sieht sich mit ihren Massnahmen gegen den erstarkten Franken auf Kurs. Erste Erfolge seien bereits in der Vermögensverwaltung sichtbar.

Veröffentlicht am 24.03.2015

Die Massnahmen der Credit Suisse zur Abfederung des starken Frankens zeigen nach Angaben der Bank Wirkung. «Wir haben erste positive Auswirkungen den Massnahmen gesehen, die wir als Reaktion auf das ungünstige Franken-Umfeld eingeführt haben», sagte die Leiterin des Bereichs Group Finance, Charlotte Jones, auf einer Investorenkonferenz.

Damit werde ein schleppender Start im Bereich Asset Management aufgewogen. Insgesamt habe sich der Konzern im bisherigen Verlauf des ersten Quartals finanziell weiterhin so entwickelt, wie Credit Suisse das bereits anlässlich des Jahresabschlusses am 12. Februar mitgeteilt habe. Konzernchef Brady Dougan hatte damals erklärt, dass sich die Profitabilität auf dem Niveau des Vorjahres bewege.

Verlagerung ins Ausland

Credit Suisse will mit einem Bündel von Massnahmen wie der Verlagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländer gegen den starken Franken vorgehen. Die Schweizer Notenbank SNB hatte am 15. Januar den Mindestkurs des Euro zum Franken aufgehoben, der Wert der Schweizer Währung war daraufhin in die Höhe geschossen.

(reuters/dbe/ise)

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