Die Börse jubelte, als Brady Dougan am 12. Februar ein Glanzresultat verkündete. 3,509 Milliarden Franken Vorsteuergewinn zeigte der Konzernchef der Credit Suisse den Aktionären. Nun muss er diesen Wert nach unten korrigieren.

Der Überschuss vor Steuern für das Jahr 2014 beträgt nur noch 3,232 Milliarden. Denn die Grossbank gab am späten Freitagabend eine Erhöhung ihrer Rückstellungen bekannt. Ganze 277 Millionen Franken macht sie aus.

Nicht strategisches Geschäft betroffen

«Entwicklungen bei branchenweiten Rechtsstreitigkeiten und Untersuchungen in den USA bezüglich Hypotheken haben zu einer Erhöhung von Rückstellungen für solche Angelegenheiten nach der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse für 2014 am 12. Februar 2015 geführt», schreibt die Credit Suisse.

Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten seien für das vierte Quartal 2014 um Franken 277 Millionen nach oben angepasst worden. Die Belastung betreffe das nicht strategische Geschäft in der  Division Investment Banking.

Endgültige Jahresrechnung um den 20. März

Die endgültige geprüfte Jahresrechnung 2014 der Credit Suisse wird im Geschäftsbericht 2014 enthalten sein, der am oder um den 20. März 2015 veröffentlicht werden wird, so die Bank weiter.

(se/tno)