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Ankündigung
Credit Suisse Schweiz startet spätestens im November

CS-Universalbankchef Gottstein: Seine Einheit geht 2017 an die Börse. Zvg.

Der Chef der Credit-Suisse-Universalbank verrät Details über den Zeitplan für die neue Credit Suisse Schweiz AG und mögliche Zukäufe nach dem partiellen Börsengang.

Von Stefan Barmettler und Laura Frommberg
am 24.05.2016

Die Universalbank der Credit Suisse steckt mitten in den Vorbereitungen für den Schritt in die Eigenständigkeit. Im Oktober oder spätestens November soll die neue rechtliche Einheit Credit Suisse (Schweiz) AG operativ sein, kündigt deren Chef Thomas Gottstein im Interview mit der «Handelszeitung» an. «Das ist ein Mammutprojekt und betrifft 1,4 Millionen Kunden und 10'000 Mitarbeitende in der Schweiz, 1200 IT-Systeme und -Applikationen», so Gottstein.

An den Plänen, die Einheit 2017 partiell an die Börse zu bringen, hält Gottstein trotz den widrigen Marktumständen fest. Dennoch ist ihm wichtig, dass die Bank auch nach dem IPO als Teil der Credit-Suisse-Gruppe wahrgenommen wird. Dementsprechend skeptisch ist der Banker denn auch gegenüber einem neuen Markenauftritt der neuen Schweizer Bank.

Zukäufe erst nach 2018

«Ein finaler Entscheid ist noch nicht gefallen», so Gottstein. Doch eine ganz neue Marke sei wohl eher nachteilig. «Wenn wir künftig gemeinsam zu einem Kundenmeeting gehen, wäre es aus meiner Sicht nicht optimal, wenn wir unter ganz verschiedenen Marken auftreten würden.»

Durch den Börsengang erhofft sich Gottstein ausserdem mehr Finanzkraft für Zukäufe. «Danach haben wir mehr Möglichkeiten, etwas bezüglich Akquisitionen zu unternehmen.»  Die seien allerdings erst nach 2018 zu erwarten. 

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