Die Credit Suisse steht wegen eines Immobiliengeschäfts in den USA erneut vor Gericht. Klägerin ist der Hedgefonds Highland Capital. Die Deliktsumme beträgt über 400 Millionen Dollar. Dies berichtet die Handelszeitung.

Der Prozess in Dallas dreht sich um komplexe Transaktionen der CS für einen Luxuskomplex namens Lake Las Vegas – eine eleganten Resort-Anlage an einem künstlichen See im Wüstenstaat Nevada.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Aus 40 könnten 400 Millionen werden

Der Hedgefonds Highland Capital will Vertragsbruch seitens der Credit Suisse geltend machen. In der Angelegenheit hatte im Dezember 2014 eine Jury bereits gegen die Credit Suisse auf Betrug entschieden. 40 Millionen Schadensersatz schlug die Jury dem Richter vor. Doch jetzt kann es für die Credit Suisse noch dicker kommen: Die Summe könnte 400 Millionen Dollar betragen. Für Mai sind weitere Anhörungen geplant, ehe der Richter sein finales Urteil spricht.

Die CS teilt dazu mit: «Mit diesem Verfahren versucht Highland lediglich, einen früheren Gerichtsentscheid zu verhindern, wonach Highland der Credit Suisse über 70 Millionen Dollar schuldet aufgrund einer nicht nachgekommenen Verpflichtung, einen kommerziellen Kredit zu beziehen und zu bezahlen. Die Credit Suisse wird sich gegen diesehaltlosen Vorwürfe verteidigen.»

Mehr zum Thema lesen Sie in der neuen «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk oder mit Abo bequem jede Woche im Briefkasten.