Rund 200 Händler der Credit Suisse in London sollen heute ihre Kündigung erhalten. Das sei der Start des von der Bank im Zusammenhang mit der neuen Strategie angekündigten Stellenabbaus, schreibt «The Times» in einem heute erschienen Artikel. Das Stellenbauprogramm werde zu einer Reduktion der Mitarbeiterzahl in London um rund ein Drittel führen. Von der Credit Suisse war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Mitarbeiter aus den Bereichen Anleihen- und Devisenhandel seien am härtesten vom Stellenabbau betroffen, heisst es weiter. Diese Geschäftsbereiche würden besonders stark unter der Zurückhaltung der Kunden leiden.

Abbau auch in der Schweiz

Insgesamt solle die Zahl der in London Beschäftigten von rund 6600 um 2000 Mitarbeitende reduziert werden. Die Bank gab im Oktober bekannt, dass sie weltweit den Abbau von über 5000 Stellen plant. Dabei sollen über die nächsten drei Jahre allein in der Schweiz 1600 Stellen abgebaut werden.

Allerdings sollen aber auch neue Stellen entstehen, so dass der Nettoabbau hierzulande geringer ausfallen dürfte, wie der neue CEO Tidjane Thiam anlässlich der Präsentation seiner neuen Strategie erläuterte.

(awp/ise/ama)

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