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Untersuchung
Credit Suisse und das sexistische Trader-Desk

Credit Suisse: Weiterer Ärger mit Angestellten.   Keystone

Interne Ermittlungen bei der Credit Suisse in England haben offenbar Unregelmässigkeiten bei Tradern ans Licht gebracht.

Veröffentlicht am 02.09.2014

Die Credit Suisse untersucht in London, ob es bei Mitarbeitern des Aktientrader-Desks zu missbräuchlichem Verhalten kam, berichtet das «Wall Street Journal».

Laut der Zeitung wurde im Februar eine langjähriger Traderin vom Sales Desk Europa freigestellt. Das Desk dient als Hub zu Hedge Funds und anderen Asset Managern. Auch ihr Chef, der das Londoner Desk leitete, nahm diesen Sommer eine Auszeit, so das Blatt.

Credit Suisse beschuldigte die Tradering, Zoe Henderson, vertrauliche Kundeninformationen mit ihrem Mann per Chat ausgetauscht zu haben, der in einer anderen Londoner Bank ebenfalls als Trader arbeitete. Ebenfalls soll es sich bei den Untersuchungen der Chatprotokolle gezeigt haben, dass sich Mitarbeiter in sexistischer und rassistischer Weise unterhalten hätten.

Weder Credit Suisse noch die Anwälte von Henderson gaben der Zeitung einen Kommentar ab.

(chb)

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