Was die US-Presse bereits am Mittwochabend zu berichten wusste, ist nun bestätigt: Die Grossbank Credit Suisse verkauft ihre Private-Equity-Gesellschaft Customized Fund Investment Group («CFIG») an die Hedgefund-Gesellschaft Grosvenor Capital Management.

CFIG sei einer der grössten Anbieter von massgeschneiderten Private-Equity Lösungen global und verwalte Vermögenswerte von rund 18 Milliarden Dollar mit Büros in 11 Ländern auf der ganzen Welt, wie es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen heisst.

Ein Preis für die Transaktion wird in der Mitteilung nicht genannt. Das «Wall Street Journal» hat den Deal auf über 200 Millionen Dollar in Cash und anderen Leistungen beziffert.

Stärkung der Kapitalbasis

Die Verantwortlichen geben sich begeistert. «Wir sind erfreut, dass wir dieses Abkommen mit Grosvenor abschliessen konnten. Es ist sowohl für die Kunden und Mitarbeiter von CFIG wie auch für die Credit Suisse und ihre Aktionäre eine grossartige Lösung», wird etwa Robert Shafir, Head of Private Banking & Wealth Management der CS in der Mitteilung zitiert.

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Laut Mitteilung ist der Verkauf Teil der vor gut einem Jahr angekündigten strategischen Devestitionspläne der Credit Suisse zur Stärkung der Kapitalbasis. Dabei hat die CS etwa ihr ETF-Geschäft an BlackRock oder Strategic Partners an Blackstone verkauft. Ebenso wurden Liegenschaften oder Teile von Clariden Leu abgestossen.

(vst/aho/awp)