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Chemie
Credit Suisse wickelt Verkauf von Bayer-Sparte ab

Bayer-Werk in Leverkusen: Verkaufen die Deutschen die Diabetes-Sparte?  Keystone

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse soll angeblich dem deutschen Chemie- und Pharmagiganten Bayer dabei helfen, die milliardenschwere Diabetes-Sparte zu verkaufen. Mehrere Firmen bekunden Interesse.

Veröffentlicht am 24.11.2014

Bayer erwägt Kreisen zufolge den Verkauf seiner Diabetes-Sparte. Der Chemie- und Pharmakonzern arbeite dabei mit der Credit Suisse zusammen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Bayer könne durch den Verkauf ein bis zwei Milliarden Euro einnehmen. Mehrere Investmentfirmen wie Cinven, EQT und Triton Advisers könnten zu den Bietern gehören. Bayer, Credit Suisse und die möglichen Interessenten wollten sich zu den Informationen nicht äussern.

Kein Zeitdruck

Die Deutschen seien zudem an der vom US-Pharmakonzern Pfizer abgespaltenen Tiergesundheitssparte Zoetis interessiert, hiess es weiter unter Berufung auf eine der Personen. Bayer sehe sich dabei aber nicht unter Zeitdruck, da noch kein Verkaufsprozess gestartet sei.

An den Aktienmärkten sorgten die Nachrichten zunächst für verhaltene Reaktionen. Bayer legten im nachbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um ein halbes Prozent zu. Zoetis gingen an der Wall Street anderthalb Prozent höher aus dem Handel.

(awp/ise)

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