Credit Suisse hat der in Schieflage geratenen portugiesische Bank Espirito Santo (BES) in der Vergangenheit bei der Ausgabe von Wertpapieren geholfen. Die Emissionen fanden zwischen 2001 und Februar 2014 statt, wie die Schweizer Grossbank am Dienstag mitteilte.

Credit Suisse trat aber Medienberichten entgegen, wonach die Bank auch beim Vertrieb und Verkauf der Wertpapiere beteiligt war. Das Geldhaus habe in Bezug auf diese Instrumenten kein eigenes Risiko.

Portugal greift unter die Arme

Die BES war in den Zusammenbruch des Firmenimperiums der Gründerfamilie Espirito Santo hineingezogen worden. Der Staat greift dem Institut mit fast fünf Milliarden Euro unter die Arme.

(sda/dbe/ama)