Die Schweizer Grossbank Credit Suisse wird von der US-Börsenaufsicht SEC nach einer Einigung zu einer Zahlung in dreistelliger Millionenhöhe verpflichtet. Wie die Bank meldet, wird sie einen Betrag von 120 Millionen US-Dollar aufwenden müssen.

Die SEC macht die Credit Suisse in einem durch einen Vergleich abgeschlossenen Verwaltungsverfahren für Fahrlässigkeit verantwortlich. Konkret geht es um Transaktionen von durch private Wohnimmobilien gesicherte Wertpapiere (Residential Mortgage Backed Securities, RMBS).

Zusammen mit der CS wird auch JP Morgan zu einer Zahlung verpflichtet. Die US-Grossbank soll 296,9 Millionen Dollar zahlen. Beide Banken haben die Vorwürfe weder anerkannt noch abgestritten. Der Betrag von 120 Millionen Dollar wurde im dritten Quartal 2012 als Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten verbucht, teilt die CS mit.

Mit der Bekanntgabe werden Untersuchungen gegen die CS eingestellt, in denen es um die Begleichung von Forderungen gegenüber kreditgebenden Gesellschaften (Originatoren) in Zusammenhang mit Krediten ging, die in einer Reihe von Verbriefungen der CS enthalten gewesen waren, hiess es weiter.

Ebenfalls eingestellt werden Untersuchungen in Zusammenhang mit Verpflichtungen der CS, von Originatoren den Rückkauf bestimmter ausstehender Kredite in zwei Verbriefungen aus dem Jahre 2006 zu verlangen.

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(jev/sda)