Die Grossbank Credit Suisse (CS) zahlt offenbar mindestens 400 Millionen Dollar im Vergleich um die Beilegung einer Klage um eine Anleihe-Emission. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die Anwälte einer Klägergruppe.

Der Meldung zufolge bestätigte die Anwältin Kathy Patrick von der Anwaltskanzlei Gibbs & Burns die Höhe der Ausgleichszahlungen. Die Gruppe der von ihr vertretenen Kläger umfasse unter anderem den US-Bundesstaat Arizona und die Alliance Bernstein Holding.

Darüber hinaus seien separate Vereinbarungen mit der britischen Lloyds TSB Bank sowie Met Life geschlossen worden. Sprecher der Bank und des US-Versicherungskonzerns wollten der Meldung zufolge zu den Konditionen keine Angaben machen, da Stillschweigen vereinbart worden sei.

Am Morgen hatte die CS eine Einigung um die Emission der inzwischen konkursiten Finanzierungsgesellschaft National Century Financial Enterprises (NCFE) gemeldet. Zur Gesamthöhe der Ausgleichszahlungen hatte die Bank keine Angaben gemacht. Der Vergleich belastet das Jahresergebnis 2012 mit 134 Millionen Franken nach Steuern.

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(tke/jev/awp)