Mehr als 1500 Projekte, knapp 14 Millionen Franken Umsatz und ein Wachstum von 90 Prozent pro Jahr – das ist die Bilanz der 2012 gegründeten Crowdfunding-Plattform Wemakeit. Salopp gesagt geht es dabei um das Sammeln von Finanzierungsgeldern über das Internet.

Ursprünglich als Kulturinitiative lanciert, ist Wemakeit mittlerweile spezialisiert auf regionales Crowdfunding in allen Sparten. Ob ­politische Kampagnen, Pop-up-Restaurants, Flüchtlingsprojekte oder Sportevents, monatlich finanzieren rund 100 Kreativschaffende, Organisationen und Startups die Projekte.

Slowenien als Ziel

Operative Leiterin ist Melina Roshard, die das Unternehmen mit aufgebaut hat und als Moderatorin bei TV und Radio tätig war. Jetzt will sie mit der Plattform nach Osteuropa und Italien expandieren.

In der Deutsch- und Westschweiz sowie in Österreich ist Wemakeit bereits aktiv. Ein Jahr nach der Eröffnung des Wiener Büros nimmt Roshard Slowenien als erstes osteuropäisches Land ins Visier. Ab Mai soll die Plattform auch in italienischer Sprache verfügbar sein. Parallel dazu wird ein weiteres Büro im Tessin eröffnet.

(fib)