Der ungewisse Ausgang der Abstimmung über einen Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union und der bevorstehende Zinsentscheid der US-Notenbank am kommenden Mittwoch haben am Freitag die Aktien der Banken belastet.

Dabei stachen bei den Schweizer Werten die Aktien der Credit Suisse mit einem Abschlag von 2,6 Prozent auf 12,22 Franken heraus. Dies ist der tiefste Stand seit 1992. Das Rekordtief hatte die CS-Aktie mit 11,63 am 15. Januar 1991 markiert. Die Anteile von Rivale UBS verloren 1,6 Prozent und der Branchenindex sackte um 2,6 Prozent ab.

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Branchenweiter Trend

Händler sagten, die Banken litten unter den ungewissen Folgen des Brexit. Dieser könnte zu einem Einbruch an den Märkten und zu einem weiteren Zinsrückgang führen, was die Ertragsaussichten der Branche deutlich beeinträchtigen dürfte. «Die Banken korrigieren europaweit und wie meistens in solchen Fällen, trifft man die CS-Aktie in der Spitzengruppe», sagte ein Händler. Dies gelte allerdings auch für Erholungsphasen.

(awp/mbü/hon)