1. Home
  2. Unternehmen
  3. CS darf wohl weiter mit US-Pensionskassen arbeiten

Bewilligung
CS darf wohl weiter mit US-Pensionskassen arbeiten

CS-Gebäude in New York: Die Bank kann weiterhin mit US-Rentengeldern arbeiten. Keystone

Trotz US-Steuerstreit: Die Credit Suisse erhält laut Medien weiterhin Zugang zum Milliardengeschäft mit US-Pensionskassengelder. Die Behörden haben demnach grünes Licht gegeben.

Veröffentlicht am 01.10.2015

 Die Credit Suisse hat offenbar vom US-Arbeitsministerium die Freigabe erhalten, um weiter Pensionskassengelder verwalten zu dürfen. Die Freigabe betrifft verschiedene Einheiten der Bank und gilt bis November 2019, für andere Einheiten gar bis November 2014, wie es in einem Artikel des «Wall Street Journal» heisst.

Das Blatt beruft sich dabei auf ein Dokument des Department of Labour, welches online bereits verschickt sei, aber erst am morgigen Freitag veröffentlicht werden soll.

Bewilligung wäre abgelaufen

Nach dem Schuldspruch in den USA vom vergangenen Jahr verfügte die Bank gemäss dem «WSJ» über eine temporäre Bewilligung, welche im kommenden Monat ausgelaufen wäre.

Der damalige CS-Konzernchef Brady Dougan sagte vor rund einem Jahr, dass man weiter mit den Behörden zusammenarbeite, um die notwendigen Ausnahmeregelungen zu erhalten und weiter als «Qualified Professional Asset Manager» aktiv sein zu dürfen.

Für eine Stellungnahme gegenüber der Finanznachrichtenagentur AWP war bei der Credit Suisse bis anhin niemand zu erreichen.

(awp/mbü)

Anzeige