Die Grossbank entdeckt das Geschäft mit der Energiewende. Credit Suisse lanciert einen Fonds für Investitionen in die Schweizer Energieinfrastruktur. Dies berichtet die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe. 

Ziel ist es, bis Ende März rund 400 Millionen Franken an Eigenkapital zu äufnen, sagt CS-Manager Dominik Bollier. Man stehe mit mehr als fünfzehn Pensionskassen im Gespräch. Mit der Zielsumme lassen sich Energieanlagen in der Höhe von etwa 1,2 Milliarden Franken finanzieren. 

Die in der Schweiz domizilierte Anlagestiftung will vornehmlich in die bestehende Strominfrastruktur investieren. «Wir streben unter anderem Minderheitsbeteiligungen an Wasserkraftwerken und der Netzinfrastruktur an», sagt Roland Dürig vom Beratungsunternehmen The Advisory House, das die Anlagestiftung zusammen mit der CS betreibt.

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40 Prozent der PK-Gelder sollen in die Erneuerung der Stromnetze fliessen, was regulierte, inflationsbesicherte Gewinne garantiert. «Im Netzbereich sehen wir längerfristig ebenfalls Eigenkapitalbedarf,» sagt Berater Dörig. Ein Drittel der CS-Gelder soll in die Wasserkraft fliessen. Hier geht es vor allem um Investitionen in den laufenden Produktionspark. Schliesslich  sind ein Viertel der Mittel für Investments in bestehende oder im Bau befindliche Pumpspeicherwerke reserviert.

Gerade die sinkende Preisspanne zwischen Spitzen- und Bandenergie hat die Businesspläne der alpinen Milliardenspeicher zur Makulatur werden lassen. Deshalb bringen sich institutionelle Anleger nun in Position, um aus den anstehenden Marktverwerfungen Profit zu schlagen.

Lesen Sie mehr zum Thema in der neuen Ausgabe der Handelszeitung, ab Donnerstag, an Ihrem Kiosk.