Die britische Finanzmarktaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) büsst die Credit Suisse und Anlageberater wegen unseriösen Angeboten, die unerfahrenen Kunden angedreht wurden.

Konkret ging es um das Finanzprodukt «Cliquet», das Credit Suisse International austüftelte. Dieses Investment wurde an rund 84'000 Kunden verkauft und garantierte einen Minimum-Gewinn. Doch beworben wurde es vor allem mit dem höchst unwahrscheinlichen Maximum-Return, der sich einstellen sollte, wenn die Börsenwerte aus dem Aktienindex FTSE 100 gut abschneiden würden.

In den Produktbroschüren strich die CS den Maximum-Gewinn ungebührlich hervor, darum muss die Bank nun 2,4 Millionen Pfund Strafe bezahlen. Tracy McDermott von FCA meinte gegenüber der «Yorkshire Post»: «Credit Suisse wusste, dass die Chancen des Maximalgewinns gegen Null tendierten – trotzdem wurde diese Gewinnmöglichkeit gross herausgestrichen und war ein Hauptverkaufsargument für dieses Finanzprodukt.»

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