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Kontrolle
CS untersagt Handel mit bestimmten Venezuela-Bonds

Credit Suisse: Kontrolliert die Transaktionen mit Venezuela-Zusammenhang. Keystone

Venezuela schlittert in ein soziales, wirtschaftliches und politisches Chaos. Die Credit Suisse spricht deshalb nur noch Geld für Venezuela, wenn ein Geschäft komplett durchleuchtet wurde.

Veröffentlicht am 11.08.2017

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse hat ihren Mitarbeitern Transaktionen mit bestimmten Venezuela-Anleihen untersagt. Geschäfte mit der Regierung Venezuelas und staatlichen Agenturen des südamerikanischen Landes müssen genehmigt werden, wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, das die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag einsehen konnte.

Es solle geprüft werden, ob Risiken für die Reputation des Geldhauses bestünden. Das Finanzinstitut wolle nicht in Transaktionen mit einer Regierung verwickelt werden, die die Menschrechte verletze. Ein Credit-Suisse-Sprecher bestätigte auf Anfrage den Inhalt der Mitteilung.

USA ziehen Sanktionsschraube an

Gegen Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro kommt es seit Monaten zu Massenprotesten. Dabei wurden mehr als 120 Menschen getötet. Die Opposition wirft dem linken Präsidenten vor, mit Hilfe der umstrittenen Verfassungsversammlung das Parlament auszuhebeln und eine Diktatur zu errichten.

Jüngst weiteten die USA ihre Sanktionspolitik wiederholt aus, unter anderem auf den venezolanischen Präsidenten Maduro und Familienangehörige des Chavez-Clans.

(reuters/ise/cfr)

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