Die US-amerikanische Fondsgesellschaft Blackrock übernimmt das Geschäft mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) der Credit Suisse. Die beiden Unternehmen haben eine Vereinbarung über den Verkauf unterzeichnet, wie sie mitteilten.

Die verwalteten Vermögen in dem Geschäftsbereich belaufen sich nach Angaben der CS auf 16 Milliarden Franken (per 30. November). Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Bank angekündigt, dass der Verkauf des ETF-Geschäfts geprüft wird. Dies soll helfen, die schärferen Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können.

Die Transaktion muss noch von den Behörden genehmigt werden und soll bis Ende des zweiten Quartals 2013 abgeschlossen sein. Preis sowie weitere Details zum Verkauf würden nicht bekannt gegeben, hiess es.

Der Verkauf sei ein wichtiger strategischer Schritt in einer Branche, die Grösse erfordere, schreibt die CS. Überdies gebe die Transaktion der Bank die Möglichkeit, den über viele Jahre aufgebaute Wert dieses Geschäfts zu realisieren, schreibt die Grossbank. Die Bank bleibe ein grosser ETF-Investor und werde in Zukunft eng mit BlackRock zusammenarbeiten.

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Blackrock - bei dem seit Oktober Ex-Nationalbank-Präsident Philipp Hildebrand arbeitet - gehört über ihre Plattform iShares zu den grössten ETF-Anbietern weltweit. Insgesamt verwaltete das Unternehmen Ende 2012 Vermögen von 3,7 Billionen Dollar.

(rcv/aho/sda)